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Abstimmungsparolen

 

Kommunale Abstimmungen

vom 4. März 2018

Wir danken Gemeinderat Hans-Peter Brunner, dass er sich Zeit genommen hat, uns die beiden Vorlagen persönlich vorzustellen.

Einführung von Betreuungszuschüssen zur finanziellen Unterstützung der Kinderbetreuung in Kindertagesstätten


Der Gemeinderat beantragt das System für Betreuungszuschüsse zu ändern. Das neue System entspricht unserer gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Haltung. Es wird zudem die Wartelistenproblematik gelöst. Aus diesen Gründen empfehlen wir den Antrag des Gemeinderats zur Annahme. (Christa Stünzi)

Auslagerung der stationären Alterspflege der Gemeinde Horgen

Dies ist eine sehr komplexe Materie, das wurde den Anwesenden anlässliche der Vorstellung durch Gemeinderat H.P. Bunner bewusst. Die Führung eines Pflegezentrums ist sicher nicht die Kernaufgabe eines Gemeinderates - aber gibt es neben der Auslagerung nicht weitere Möglichkeiten, den Betrieb zu professionalisieren und dennoch in den eigenen Händen zu behalten? Sind hier die Möglichkeiten ausgeschöpft? Wir Grünliberalen sind uns da nicht so sicher und haben deshalb Stimmfreigabe beschlossen. (Ursula Weibel)

vom 25. September 2016

Projekt Horgen Hirzel 2018 - Antrag auf Eingemeindung der Politischen Gemeinde Hirzel in die Politische Gemeinde Horgen

Die GLP Horgen-Hirzel befürwortet die Eingemeindung klar. Horgen ist der natürliche Partner für Hirzel und der Zusammenschluss funktioniert bereits heute in vielerlei Bereichen. Die Eingemeindung vergrössert das Gewicht von Horgen, sei es im Bezirk aber auch im Kanton. Die Frage sollen nicht auf monetäre Aspekte, wie Steuerfuss- Diskussionen, reduziert werden. Eine Ablehnung der Eingemeindung wird die schwierige Situation von Hirzel nicht lösen sondern verschärft in die Zukunft verlagern. Die Aussage des Horgner Gemeinderates die Eingemeindung aus staatspolitischen Gründen zu unterstützen ist richtig. Die Eingemeindung bleibt jedoch eine Frage des Herzens, der Solidarität und ein wenig Mut. Freuen wir uns auf die Bereicherung.

Neues Hallenbad (inkl. Garderobengebäude) – Grundsatzabstimmung

Die GLP Horgen-Hirzel beurteilt die Idee eines ‚Familienbades für alle’ als positiv und prüfenswert. Wir halten die Einbindung in einen möglichen Campus Allmend oder zumindest ein Sportzentrum, Garderoben FC Horgen u.ä., für attraktiv und messen dem Synergiepotential bei Bau und Betrieb hohen Stellenwert zu. Natürlich sollen auch ambitionierte Wassersportler (SC Horgen) vom Neubau profitieren. Angesichts weiterer, in die Jahre gekommener, unrentabler Kleinschwimmbäder in der Umgebung, sollte eine regional attraktive Lösung angestrebt werden. Die Attraktivität der Wohngemeinde Horgen wird durch ein Familienbad gestärkt. Natürlich legt die Grünliberale Partei Wert auf die ökologisch und wärmetechnisch vorbildliche Ausführung des Bades. Auf der Hand zu liegen scheint ein Wärmebezug von der nahe liegenden KVA. Wir legen Wert darauf festzuhalten, dass die Ablehnung beider Vorlagen nicht zwingend in einer Sanierung des Lernschwimmbeckens Bergli resultieren muss. Wir halten es für demokratisch korrekt, wenn der Stimmbürger auch zu dieser Frage konsultiert wird.

vom 6. September 2015

Wahl in die RPK Horgen:
Hans Walder verdient unsere Unterstützung aufgrund seiner Qualifikation und seines Engagements. Die GLP legt Wert auf ausgewogen besetzte Kommissionen in Horgen, welche möglichst das gesamte Par-teienspektrum abbilden. Deshalb empfehlen wir Hans Walder zu Wahl in die RPK Horgen.


Kredit Sanierung Schulanlage Schützenmatt Hirzel:
Der Gemeinderat Hirzel hat ein Bauprojekt vorgelget, das ökologisch und ökonomisch durchdacht ist und eine Nachhaltige Sanierung vorschlägt. Besonders begrüssen wir den Beschluss, dass Gebäude energetisch zu Sanieren und mit einer Pelletheizung sowie einer Photovoltaikanlage auszustatten. Aus diesen Gründen empfehlen Annahme des Kredits

Kantonale Abstimmungen

vom 4. März 2018

Kantonale Volksinitiative «Lehrplan vors Volk»

Die Vorlage «Lehrplan vors Volk» will dem Bildungsrat, einem demokratisch gewählten Gremium von Fachleuten aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft, die Kompetenz entziehen und aus dem Lehrplan quasi ein Gesetz machen, das vom Kantonsrat bzw. dem Volk abgesegnet werden muss. Dies wäre nicht nur ineffizient und unnötig, es wäre auch potenziell schädlich für unsere wichtigste Ressource, die Bildung. Der Lehrplan legt fest, was Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit lernen sollen und bildet die Grundlage für die Entwicklung der Lehrmittel und letztlich für den Unterricht. Es wäre eine Belastung für unser Bildungssystem und für die Zukunft unserer Kinder unzumutbar, wenn die Inhalte des Lehrplans zum Spielball der Parteien würden und je nach politischer Aktualität mal dies, mal das in den Lehrplan (und die Lehrmittel) aufgenommen oder daraus gestrichen werden müsste. Bildung und Erziehung brauchen Stabilität und Verlässlichkeit; Unsicherheit schadet. Es ist deshalb wichtig, dass der Lehrplan auch weiterhin in den ruhigen Händen von Fachleuten bleibt.

Der Lehrplan 21 setzt um, was sowohl das Zürcher Stimmvolk in der Abstimmung zu HarmoS («Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule») als auch das Schweizer Stimmvolk in der Abstimmung über den Bildungsartikel in der Bundesverfassung (Harmonisierung der Ziele der einzelnen Bildungsstufen) deutlich bejahten. Zudem ist der Lehrplan 21 kompetenzorientiert, d.h. im Zentrum steht nicht mehr nur der Erwerb von Wissen (Lernziele), sondern neu immer auch die erfolgreiche Anwendung des Wissens in verschiedensten Situationen (Kompetenzziele). Damit trägt der Lehrplan 21 den Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft Rechnung und wurde nach breiter Vernehmlassung für tauglich befunden. Es ist Zeit, den Lehrplan aus dem Jahr 1991 zu ersetzen und den Lehrplan 21 einzuführen. Damit unsere Schulen fortschrittliche und interkantonal harmonisierte Vorgaben erhalten, die Planungssicherheit bieten. Darum empfehlen wir ein Nein zur Vorlage «Lehrplan vors Volk». (Christa Stünzi, Markus Tschann)